Liebe NFDI4Culture-Interessierte,
Drei Monate sind seit dem letzten Newsletter vergangen und im Konsortium ist einiges geschehen. Neben Berichten zu vergangenen Veranstaltungen gibt es allerhand tolle Neuigkeiten bei NFDI4Culture, über die wir gern berichten möchten. Seht aber selbst!
Damit Ihr nichts verpasst, findet Ihr weitere Informationen zur Welt von NFDI4Culture auf unserem Portal unter: https://nfdi4culture.de/<https://nfdi4culture.de/de/index.html>
Oder folgt uns auf Twitter: https://twitter.com/nfdi4culture
Und brandneu! NFDI4Culture ist jetzt auch im Fediverse unterwegs: https://nfdi.social/@nfdi4culture
Das Fediverse '(von „Föderation“ und „Universum“) ist ein Netzwerk voneinander unabhängiger sozialer Netzwerke, das eine digitale Kommunikation auf gemeinschaftlicher Grundlage unabhängig von den großen Social-Media-Firmen ermöglicht, auf freier Software und offenen Schnittstellen basiert. Mehr Informationen dazu: https://digitalcourage.de/digitale-selbstverteidigung/fediverse
Inhaltsübersicht
* Ausblick auf kommende Veranstaltungen
* Berichte unserer vergangenen Aktivitäten
* Neuigkeiten aus dem Konsortium
* NFDI4Culture kurz erklärt. Was ist...
Ausblick auf kommende Veranstaltungen
2. Mai: LIDO-Schulung: Einsatz von LIDO in Forschung und Lehre
Beschreibungen von Sammlungsobjekten können vielfältige Angaben enthalten, die sich auf das physische Objekt, die Erschließung und das digitale Abbild beziehen. LIDO - Lightweight Information Describing Objects ist ein häufig verwendetes XML-Schema ist für die Bereitstellung von objektbezogenen Metadaten zur Veröffentlichung, gemeinsamen Nutzung und Verbindung von Daten im Internet. Es ist für alle Arten von Kulturerbe-Objekten geeignet, z. B. aus den Bereichen Kunst, Architektur, Kultur- , Technik- und Naturgeschichte. Für die Deutsche Digitale Bibliothek und Europeana ist LIDO das Standard-Lieferformat für Museen, Bildsammlungen und die Denkmalpflege.
Der Aufgabenbereich „Standards, Datenqualität und Kuratierung“ des Konsortiums NFDI4Culture (Task Area 2<https://nfdi4culture.de/de/aufgaben/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-2.html>) lädt Sie herzlich zu einer kostenlosen LIDO-Schulung (online) am 02. Mai von 9–11 Uhr ein.
In dieser Sitzung beschäftigen wir uns mit dem Einsatz von LIDO in Forschung und Lehre.
* Wann ist der Einsatz von LIDO in Forschungsprojekten sinnvoll?
* Was lässt sich gut in LIDO abbilden, wo stößt man an Grenzen?
* Wie kann man LIDO-basierte Datenmodelle als Forschungsdaten veröffentlichen und somit nachnutzbar machen?
Kolleg:innen aus dem Projekt "Zerstörtes Kulturgut" der Universität Trier<https://www.chest.uni-trier.de/projekte/zerstoertes-kulturgut/> werden in der Sitzung ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von LIDO vorstellen.
Für weitere Informationen: https://nfdi4culture.de/de/veranstaltungen/lido-training-online-may-2-2023.…
4.–5. Mai 2023: Build on Data – Community Tagung von baureka.online<http://baureka.online>
Am 4. und 5. Mai 2023 findet die Community-Tagung Build on Data – Auf Daten bauen<https://baureka.online/community-tagung/> des DFG-Projekts baureka.online<http://baureka.online> zum Thema Forschungsdaten in der Historischen Bauforschung und Denkmalpflege in hybrider Form statt. Teilnehmende haben die Möglichkeit, die Tagung an der Technischen Universität in Berlin persönlich zu besuchen oder online zu verfolgen.
An wen richtet sich die Tagung?
Die Community-Tagung richtet sich an alle, die sich mit historische Gebäudesubstanz beschäftigen und digitale Daten an gebauten Objekten erheben. Im gemeinschaftlichen Austausch sollen Bedarfe, die sich im Kontext der Archivierung und der Nachnutzung von digitalen Daten ergeben definiert werden. Außerdem Qualitätskriterien für den Umgang mit diesen Daten in der Bauforschung und Denkmalpflege thematisiert werden.
Gemeinsam mit den Teilnehmenden möchten die Verantwortlichen eine neue Forschungsumgebung entwerfen, in der zukünftig kooperativ auf die von der Community zusammengetragenen Daten gebaut werden kann. Das erwartet Sie:
* Vorträge zum Forschungsdatenmanagement
* Poster der Fachcommunity
* Lightning-Talks zu den Postern
* Abendvortrag
* Workshops/Roundtables u.a. zu Datenqualität, Datenpublikation und Interoperabilität
Die Eckdaten zusammengefasst:
Wann? 4. Mai bis 5. Mai 2023
Wo? Forum des Architektur-Gebäudes der TU Berlin (Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin) // Zoom
Interessiert? Dann registrieren Sie sich jetzt online für die Teilnahme vor Ort in Berlin<https://baureka.online/de/community-tagung/registrierung-person> oder via Zoom<https://baureka.online/de/community-tagung/registrierung-zoom>. Weitere Informationen zur Community-Tagung entnehmen Sie den Seiten der baureka.online<http://baureka.online> zur Community-Tagung<https://baureka.online/community-tagung/#call>.
11. Mai 2023: Online-Workshop zum Thema "Audiovisuelle (Forschungs-)Daten – Anwendungsbereiche und Analysetools"
Am 11. Mai 2023 (14:00 bis 16:30 Uhr) richtet die Cultural Research Data Academy (CRDA) des Konsortiums einen Online-Workshop zum Thema "Audiovisuelle (Forschungs-)Daten – Anwendungsbereiche und Analysetools" aus. Der Kurs ist Teil unserer Reihe von FDM-Basiskursen und richtet sich primär an Beschäftigte und Forschende aus Hochschul-, Kulturerbe- und Gedächtniseinrichtungen sowie FDM-Kontaktstellen, die sich mit folgenden Fragen auseinandersetzen möchten: Welche Herausforderungen zeigen sich im gegenwärtigen Umgang mit audiovisuellen Daten? Welche Tools werden in unterschiedlichen geisteswissenschaftlichen Arbeitsbereichen wie Bibliotheken, GLAM-Institutionen (Galleries, Libraries, Archives, Museums) und Projekten im Hochschulkontext verwendet?
Neben einer allgemeinen Einführung zum Begriff "Audiovisuelle Daten" thematisiert der Kurs ebenso die Bedeutung von Norm- und Metadaten in diesem Kontext. Des Weiteren werden ausgewählte Analyse- und Visualisierungstools, die FAIR und CARE-Prinzipien, sowie ein Exkurs zu Repositorien, Langzeitspeicherung und Datenpublikation genauer vorgestellt. Ziel dieses Workshops ist es, Teilnehmer:innen vor dem Hintergrund des Forschungsdatenmanagements einen Überblick zur Bandbreite audiovisueller Daten zu vermitteln, sowie in interaktiven Einheiten den Austausch von Erfahrungen in unterschiedlichen Anwendungsbereichen zu ermöglichen. Wir freuen uns über die Unterstützung von Referent:innen aus der NFDI4Culture-Community, wie Dr. Kristina Richts-Matthaei (Aufgabenbereich 2, Standards, Datenqualität und Kuratierung) und Dr. Josephine Diecke vom Digital Cinema Hub-Projekt.
Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf unserem NFDI4Culture Portal (https://nfdi4culture.de/de/veranstaltungen/crda-workshop-audiovisual-resear…), gerne können Sie die Ankündigung an Ihre Peer Groups, Fachverbände und -kreise weiterleiten.
30. Mai 2023: LIDO-Schulung: Wie erstelle ich ein LIDO-Mapping?
Der Aufgabenbereich „Standards, Datenqualität und Kuratierung“ des Konsortiums NFDI4Culture (Task Area 2<https://nfdi4culture.de/de/aufgaben/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-2.html>) lädt Sie herzlich zu einer kostenlosen LIDO-Schulung (online) am 30. Mai von 9–11 Uhr ein.
Diese Sitzung fokussiert sich darauf, wie man ein LIDO-Mapping erstellt. Die Schulung richtet sich an alle, die ein LIDO-Mapping erstellen möchten, z. B. für den Aufbau einer LIDO-kompatiblen Erfassungsdatenbank oder zur Vorbereitung eines Datenexports an Portale.
Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Für weitere Informationen: https://nfdi4culture.de/de/veranstaltungen/lido-training-mapping-online-may…
31. Mai bis 2. Juni 2023: Edirom Summer School 2023
Die Edirom Summer School am Musikwissenschaftlichen Seminar Detmold/Paderborn bietet seit vielen Jahren unterschiedliche Kurse zu konzeptionellen und technischen Fragestellungen digitaler Editionsarbeit.
Die 14. Edirom Summer School<https://ess.uni-paderborn.de/> wird in der Woche nach Pfingsten vom 31.05. bis 2.6.2023 stattfinden und richtet sich gezielt an Einsteiger:innen (als ein vorbereitendes Zusatzangebot zur großen TEI/MEI Joint Conference<https://music-encoding.org/conference/2023/>, die vom 4. bis 8. September 2023 in Paderborn stattfindet).
Die Registrierung für die Summer School ist bis zum 29. Mai geöffnet!
https://ess.upb.de/2023/registrierung.html
Save the Date: Workshopreihe – In vier Schritten zu mehr Nachhaltigkeit. Datenqualitäts-Strategien für Museen und Sammlungen
Sammlungsmanagementsysteme mit den darin erschlossenen Beständen sind Herzstück und Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von digitalen Szenarien, mit denen wissenschaftsnahe Gedächtniseinrichtungen wie Museen, Archive und ähnliche Sammlungen im Rahmen der digitalen Transformation neuartige, umfassendere, ambitioniertere Nutzungsarten ihrer Bestände ermöglichen können. Gleichzeitig bringt die Digitalität in allen GLAM-Einrichtungen eine Entgrenzung überkommener Sammlungskonzepte mit sich.
Um so mehr kommt es darauf an, die nachhaltige Verwendbarkeit der dauerhaft kuratierten Datenbestände durch mehr Datenqualität zu steigern. Das ist oft mit einer Veränderung der Schwerpunkte bei der Dokumentation und den damit verbundenen Arbeitsabläufen verbunden, stellt neue Anforderungen an die Datenkompetenz der Mitarbeitenden und nicht zuletzt auch an den Leistungsumfang der eingesetzten Software. Wie gelingt es, Kriterien für Datennachhaltigkeit und -qualität zu formulieren? Wie können Sammlungen den Prozess hin zu besseren Daten aktiv gestalten?
Zu diesem Themenkomplex veranstalten die NFDI4Culture-Arbeitsbereiche „Standards, Datenqualität, Kuratierung<https://nfdi4culture.de/de/ueber-uns/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-2>“ und „Cultural Research Data Academy<https://nfdi4culture.de/de/ueber-uns/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-6>“ zusammen mit der Fachgruppe Dokumentation des Deutschen Museumsbundes<https://www.museumsbund.de/fachgruppe-dokumentation/> eine vierteilige Workshopreihe. Sie wendet sich vor allem an Digitalmanager:innen oder Digitalkurator:innen in Kulturgut-Sammlungen und in mit ihnen verbundenen Projekten sowie an Personen, die mit dem Prozessmanagement, der Rejustierung digitaler Sammlungsstrategien, der Datenpublikation und der Beratung in diesen Bereichen befasst sind. Die Veranstaltung vermittelt Strategien des Qualitätsmanagements in allen Abschnitten des Datenlebenszyklus und konkrete Maßnahmen zu deren Umsetzung.
* Workshop 1: Datenqualität greifbar machen. Qualitätskriterien und Ziele der Datennutzung, 16.06.2023, 9-13 Uhr, online
* Workshop 2: Sinnvolles Management für bessere Datenqualität (Schwerpunkt Datenmanagementpläne), 23.06.2023, 9-13 Uhr, online
* Workshop 3: Objektbezogene Informationen strukturieren, kontrollierte Vokabulare einsetzen, 30.06.2023, 9-13 Uhr, online
* Workshop 4: Nachgängige Qualitätsverbesserungen: Daten analysieren, bereinigen und anreichern, 07.07.2023, 9-13 Uhr, online
Eine Teilnahme an einzelnen Workshops ist möglich. Die Veranstaltungen finden auf Deutsch statt. Weitere Details zum Programm und zur Anmeldung folgen.
Save the Date: NFDI4Culture Forum "PERFORMANCE – PRODUKTIONEN – DATEN: Modellierung und Vermittlung ereignisbezogener Informationen"
* 14.–15.9.2023, am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig<https://www.gkr.uni-leipzig.de/institut-fuer-theaterwissenschaft> (Ritterstr. 16, 04109 Leipzig), die Veranstaltung findet hybrid statt.
* Gemeinsames Forum der Arbeitsbereiche "Cultural Research Data Academy"<https://nfdi4culture.de/de/aufgaben/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-6.html> und "Standards, Datenqualität und Kuratierung"<https://nfdi4culture.de/de/aufgaben/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-2.html> von NFDI4Culture<https://nfdi4culture.de/de/index.html> – Konsortium für Forschungsdaten materieller und immaterieller Kulturgüter
Die performativen Künste und Praktiken manifestieren sich vor allem live, in Aufführungen und Veranstaltungen vor und mit Publikum, darüber hinaus aber zunehmend in medialen Repräsentationen. Daten hierzu entstehen in der künstlerischen Praxis wie auch in Produktions-, Vermittlungs-, Sammlungs- und Forschungsumgebungen. Wie aber müssten diese Daten modelliert sein, um die jeweiligen Ereignisse und Prozesse eindeutig referenzierbar, für vernetzte Recherchen zugänglich und auch nachhaltig weiter nutzbar zu machen?
Bei der zumeist objektbasierten Strukturierung von Daten der GLAM-Institutionen (Galleries, Libraries, Archives, Museums) wird oft gerade die zentrale Dimension des Ereignisses nicht oder nur unzulänglich erfasst. Die damit verbundenen Probleme betreffen weit über den Bereich der Theater- und Tanzwissenschaft hinaus auch die Fach-Communities der Musik-, Kunst-, Medien- und Filmwissenschaft, in denen eine Erfassung ereignisbezogener Informationen im genannten Sinne ebenfalls noch am Anfang steht.
Ziel dieser Forumsveranstaltung ist der sparten- und fachübergreifende Austausch über die Erfassung, Aggregation und Anreicherung von ereignisbezogenen Daten und perspektivisch auch die Entwicklung adäquater Datenmodelle. Dabei wird es nicht zuletzt um Fragen der künstlerischen Forschung und der Vermittlung von Datenkompetenz gehen, um Synergien zwischen den Fachbereichen und ihrer jeweiligen Infrastruktur für (Meta-)Daten und Forschungsdaten.
Nähere Informationen zum Programm sowie zur Anmeldung finden Sie demnächst auf unserem NFDI4Culture Portal<https://nfdi4culture.de/de/index.html>.
Ideen für mögliche Impulse sind willkommen! Vorschläge bitte bis spätestens 30.4.2023 per Mail an melanie.gruss(a)uni-leipzig.de.
Berichte unserer vergangenen Aktivitäten
10. Februar 2023: Images in Social Media Research: Digital Tools and Methodological Challenges
Von Memes auf Twitter und Reddit bis hin zu Instagram-Posts und TikTok-Videos: Bilder spielen in der Social-Media-Kommunikation eine immer wichtigere Rolle. Während die Social-Media-Forschung auf etablierte Tools aus dem Bereich der Textanalyse zurückgreifen kann, stellt die Erforschung visueller Inhalte nach wie vor besondere methodische Herausforderungen dar.
Dieser eintägige Workshop brachte Bildforscher:innen aus verschiedenen Disziplinen zusammen. Auf einer sehr praktischen Ebene wollten wir digitale Werkzeuge erkunden, die pragmatische Lösungen für die Recherche von Bildern im Web bieten könnten. Darüber hinaus wirft die wissenschaftliche (Wieder-)Verwendung von Bildern aus sozialen Medien besondere ethische und rechtliche Fragen auf. Digitale Medienforscher:innen, Rechtswissenschaftler:innen und Kunsthistoriker:innen gaben Einblicke in ihre Methodenkonzepte und eröffneten kritische Perspektiven zum Umgang mit visuellen Inhalten im Internet.
Im Verlauf der drei Sitzungen hatten wir mehr als 500 Besuche, rund 300 Teilnehmer nahmen am Webinar teil. Damit waren nicht nur die meisten europäischen Kernländer vertreten, sondern auch zahlreiche Studierende und Forschende aus Australien, Ägypten, Ghana, Hongkong, Indien, Israel, Japan, Kanada, Kolumbien, Korea, Libanon, Mexiko, Pakistan, Puerto Rico, Russland, Singapur, Südafrika, Türkei und der Ukraine. Soziale Medien, die Werkzeuge und Methoden ihrer Erforschung scheinen buchstäblich ein Querschnittsthema zu sein.
Der Workshop wurde von zahlreichen Kommentaren und Fragen begleitet, allein in der Fragerunde kamen fast 80 zusammen, von denen einige live beantwortet wurden. Einige Antworten sowie weitere Informationen wurden im Laufe des Workshops auf einem Etherpad gesammelt. Dabei ging es nicht nur um Plattformen wie Facebook, Twitter, Reddit, YouTube, Instagram, TikTok und Co. Die Fragen zielten auch auf Telegram, Flickr, Pinterest und Steam.
Für weitere Informationen und Materialien: https://nfdi4culture.de/de/nachrichten/images-in-social-media-research-digi…
29.–31. März 2023: 3. Culture Community Plenary in Mainz
Vom 29.–31. März 2023 fand das 3. Culture Community Plenary zum allerersten Mal an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz in Präsenz statt. Das Plenary ist die größte jährliche Veranstaltung von NFDI4Culture, bei der Mitarbeitende des Konsortiums, Participants und Interessierte aus der Community zusammenkommen, um sich über den aktuellen Stand des Konsortiums auszutauschen. Mit über 200 Teilnehmenden, wovon über 120 Personen in Mainz anwesend waren, war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Aufgrund vielseitiger Interaktionsformate wie den angebotenen Workshops, abwechslungsreichen Pecha-Kucha-Impulsvorträgen, spannenden Podiumsdiskussionen, einem ausgelassenen Tanzabend sowie unserem Markt der Möglichkeiten konnten wir den Teilnehmenden ein buntes Programm<https://nfdi4culture.de/de/veranstaltungen/3-nfdi4culture-community-plenary…> bieten, welches die konsortiale Vielfalt an Communities und Institutionen gut wiederspiegelte.
Damit Ihr Euch die Beiträge nochmal in Ruhe anschauen könnt, hat uns ein Großteil der Beitragenden ihre Materialien zur Verfügung gestellt. Die Folien der freigegebenen Impulsvorträgen findet Ihr in diesem Ordner<https://cloud.nfdi4culture.de/s/cMAxyrkRyw8sWSd>. Die Poster finden Ihr zum einen veröffentlicht in der Zenodo Community<https://zenodo.org/communities/nfdi4culture/?page=1&size=20> von NFDI4Culture oder als Datei in diesem Ordner<https://cloud.nfdi4culture.de/s/w2ozrjDKxkLAKSA> inkl. einer Linkliste<https://cloud.nfdi4culture.de/s/fyfZaizc7zixniy>. Außerdem findet Ihr hier<https://cloud.nfdi4culture.de/s/9GAQKmYWojQjP2z> die Scans der Zeichnungen unserer Graphic-Recording-Künstlerin Julia Kluge für Print und Web. Ihr könnte alle Materialien gesammelt als zip.-Datei<https://cloud.nfdi4culture.de/s/p7fi2MorpDpLCfH/download> herunterladen. Die Quellen werden fortwährend ergänzt.
Ein Highlight des Events war der Musik und Tanzabend, bei dem getanzt wurde bis nach Mitternacht. Für die, die leider nicht dabei sein konnten oder sich den NFDI4Culture-Groove nach Hause holen wollen, habt Ihr hier<https://open.spotify.com/playlist/00vO85ksrVdXPK6jtGI9rG?si=27eb25cf015c42d3> die Möglichkeit, euch die Playlist anzuhören oder in andere Dienste zu importieren – Import-Dateien findet Ihr hier<https://cloud.nfdi4culture.de/s/spmCqaKp73Tiknj>. Zusätzlich findet Ihr hier<https://cloud.nfdi4culture.de/s/iGFzJfdRQRsbosj> eine Aufstellung aller Musikwünsche und -ideen, falls Ihr Euch gern eine eigene Playlist basteln möchtet. Hören könnt Ihr die Wunschliste als NFDI4Culture-Radio weiterhin in Spotify<https://open.spotify.com/playlist/7J7X4vdr4pXSkwO6PhZUwE?si=e5d715bae7584587>.
Wir freuen uns sehr auf das nächste Event, das hoffentlich wieder in Präsenz stattfinden wird und in dem das Konsortium mit seiner Community und allen Beteiligten zusammen kommt.
Neuigkeiten aus dem Konsortium
Veröffentlichung: DFG-Praxisregeln "Digitalisierung" – aktualisierte Fassung 2022 auf Zenodo publiziert
Seit Mitte Februar ist die auf den neuesten Stand gebrachte Fassung der DFG Praxisregeln „Digitalisierung“ online: https://doi.org/10.5281/zenodo.7435724
Das NFDI4Culture-Konsortium war zusammen mit Text+ maßgeblich an der Koordinierung dieser Aktualisierung beteiligt.
Die DFG-Praxisregeln „Digitalisierung“ stellen eine zentrale Grundlage für DFG-geförderte Projekte im Programm „Digitalisierung und Erschließung“<https://www.dfg.de/foerderung/programme/infrastruktur/lis/lis_foerderangebo…> dar: Sie formulieren Standards und enthalten Informationen zu allen organisatorischen, methodischen und technischen Fragen im Kontext der Digitalisierung und Erschließung von Objekten des materiellen Kulturerbes. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Nachhaltigkeit, Zugänglichkeit und Anschlussfähigkeit einer Forschungsdateninfrastruktur.
Das veröffentlichte Dokument dient als Ausgangspunkt für die bevorstehende materialbezogene Ausdifferenzierung der Praxisregeln durch die Communities. NFDI4Culture, NFDI4Memory, NFDI4Objects und Text+ stehen gemeinsam als Kontaktpunkte und Plattform für die nächsten Schritte zur Verfügung, sind die Praxisregeln „Digitalisierung“ doch ein zentraler Baustein für die Standardbildung in ihren Forschungscommunitys. Alle mit der Digitalisierung und Erschließung forschungsrelevanter Objekte befassten Communities und Einrichtungen sind dazu aufgerufen, mit ihrer Expertise an diesem Prozess der Neugestaltung mitzuwirken.
Veröffentlichung: Handreichung für ein FAIRes Management kulturwissenschaftlicher Forschungsdaten jetzt online
Um optimal nachnutzbar zu sein, sollen Forschungsdaten gemäß den FAIR-Prinzipien aufbereitet werden. Dazu müssen sie auffindbar (Findable), zugänglich (Accessible), interoperabel (Interoperable) und wiederverwendbar (Reusable) sein. Die FAIR-Prinzipien sind in den letzten Jahren zur bestimmenden Leitformel für nachhaltiges Forschungsdatenmanagement geworden.
Diese Handreichung erklärt, was diese Leitlinien bedeuten und wie sie in den Kulturwissenschaften und in Kulturerbe-Sammlungen umgesetzt werden können, um Forschungsdaten sowohl für Menschen wie auch Maschinen in bestmöglicher Weise verständlich und so offen wie möglich zugänglich zu machen.
Die Handreichung ist hier verfügbar: https://nfdi4culture.de/go/E3625
Für weitere Handreichungen und Informationen schaut in unserer NFDI4Culture Knowledge Base<https://nfdi4culture.de/resources/knowledge-base.html> vorbei.
Veröffentlichung: Umfrageergebnisse zu digitalen Publikationen im Kulturbereich
Die Arbeitsgruppe „Digitale Publikationen und Daten“ der Task Area 4 „Datenarchivierung und -publikation“<https://nfdi4culture.de/de/aufgaben/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-4.html> untersucht das breite Spektrum an digitalen Publikationen, das von konventionellen wissenschaftlichen Arbeiten und Monographien bis hin zu multimodalen Projekten oder angereicherten Datenbanken reicht.
Wie von der Arbeitsgruppe erhofft, konnten durch diese Umfrage weitere Beispiele für digitale Publikationen oder „Enhanced Publications“ aus allen NFDI4Culture-Fachbereichen gesammelt werden, insbesondere aus der Musikwissenschaft. In der Umfrage konnte herauskristallisiert werden, welche Eigenschaften die Teilnehmenden mit dem Begriff „Enhanced Publication“ assoziieren. Der Begriff „Enhanced Publication“ war der Ausgangspunkt für die Arbeitsgruppe, um die digitalen Eigenschaften einer Veröffentlichung zu beschreiben. Diese Umfrage hat jedoch gezeigt, dass es eine Vielzahl von Beispielen gibt, die über Standard-Forschungspublikationen oder digitale Sammlungen hinausgehen. Zudem wurde im Auswertungsprozess deutlich, dass ein geeigneterer Begriff benötigt wird, um den multimodalen-multimedialen-multilokalen Aspekt von digitalen Publikationen besser zu erfassen. Ein langfristiges Ziel der Arbeitsgruppe ist schließlich, eine Handreichung für die Veröffentlichung und digitale Langzeitarchivierung von Forschungsdaten im Bereich der Kulturwissenschaften zu erstellen.
„Digitale Publikationen im Kulturbereich: Beispiele und Eigenschaften – Umfrageergebnisse aus der NFDI4Culture Community<https://tibhannover.github.io/digitale-publikationen-im-kulturbereich-umfra…>“. Arbeitsgruppe „Digitale Publikationen und Daten“. DOI: https://doi.org/10.5281/zenodo.7126012
Englische Version: Digital Publications in Culture: Examples and Key Features – Survey Results from the NFDI4Culture Community<https://tibhannover.github.io/digital-publications-in-culture-survey-result…>
Update: Restrukturierung des Culture Information Portals & Integration der Culture Registry
Am 28. März 2023 wurde das Portal in der Version 1.6 veröffentlicht. Durch eine überarbeitete Navigation und eine optimierte Seitenstruktur erhalten Nutzende nun einen intuitiven Zugang zu den Inhalten des Portals und können sich zielgenau über die Arbeit des Konsortiums informieren.
Anstelle der vorherigen Dropdown-Menüs bieten eine schlanke Navigation und neue Übersichtsseiten zu thematisch gruppierten Diensten<https://nfdi4culture.de/de/dienste.html> und Ressourcen<https://nfdi4culture.de/de/ressourcen.html> sowie der Struktur von NFDI4Culture<https://nfdi4culture.de/de/ueber-uns.html> eine verbesserte Nutzendenführung. Auf Detailseiten finden Nutzende näherer Informationen zu den einzelnen Diensten wie etwa die für den Communityaustausch wichtigen Foren, die im Bereich Forschungsförderung angesiedelten Flex Funds<https://nfdi4culture.de/de/dienste/details/flex-funds.html> und technische Dienste wie Semantic Kompakkt<https://nfdi4culture.de/de/dienste/details/semantic-kompakkt.html>, Wikibase4Research<https://nfdi4culture.de/de/dienste/details/wikibase4research.html> oder RADAR4Culture<https://nfdi4culture.de/de/dienste/details/radar4culture.html>. Die stetig anwachsende Zahl an Diensten und Ressourcen des Konsortiums wird in diese neue Struktur fortlaufend integriert werden.
Ein besonders wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Portals als zentraler Informationspunkt für die NFDI4Culture Community ist die Einbindung der Registry für Software & Datendienste<https://nfdi4culture.de/de/ressourcen/registry.html>, die nun in einer ersten Version mit einer Übersicht zu häufig in den Communities von NFDI4Culture eingesetzten Software-Komponenten erschienen ist.
Update: RADAR4Culture direkt im Zugriff
RADAR4Culture<https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/radarabout/radar4culture>, der kostenfreie Service zur nachhaltigen Publikation und Sicherung kulturwissenschaftlicher Forschungsdaten beliebiger Datentypen/-formate, steht ab sofort über einen eigenen Einstiegspunkt zur Verfügung: https://radar4culture.radar-service.eu
Hierbei handelt es sich um eine individuelle Subdomain des RADAR Cloud-Portals: www.radar-service.eu<http://www.radar-service.eu>
Alle RADAR4Culture Datenpublikationen sind dort entsprechend direkt im Zugriff. Gleichzeitig sind die Datensätze weiterhin auch auf dem RADAR Cloud-Portal verfügbar. Alle communityspezifischen Datensätze können übrigens auch als Set geharvestet und so z. B. auf fachspezifischen Portalen integriert werden.
Set für RADAR4Culture: RADAR Format<https://www.radar-service.eu/oai/OAIHandler?verb=ListRecords&metadataPrefix…> | DataCite Format<https://www.radar-service.eu/oai/OAIHandler?verb=ListRecords&metadataPrefix…> | DC Format<https://www.radar-service.eu/oai/OAIHandler?verb=ListRecords&metadataPrefix…>
NFDI4Culture kurz erklärt: Was ist ...
ein 3D-Objekt? Oder was ist NFDI4Culture und Was sind Normdaten?
Mit drei eigens produzierten Erklärfilmen startet NFDI4Culture eine Reihe, bei der Themen rund um Forschungsdaten zum (im)materiellen Kulturerbe knapp und anschaulich im Medium Video erklärt werden.
Allen, die neugierig darauf sind, was es mit NFDI4Culture auf sich hat, sei das Video "Was ist NFDI4Culture<https://av.tib.eu/media/61085>?" empfohlen. Das Video "Was sind Normdaten?<https://av.tib.eu/media/60986>" gibt eine grundlegende Einführung zum Thema und erklärt den Mehrwert, den die Verwendung von Normdaten in Bezug auf Forschungsdaten schafft. Das dritte Video "3D-Objekte - Das kulturelle Erbe virtuell<https://av.tib.eu/media/60987>" illustriert, wie digitale 3D-Objekte entstehen und wie sie helfen, das kulturelle Erbe zu erforschen und zu bewahren.
Alle drei Videos sind im TIB-AV-Portal<https://av.tib.eu/> publiziert und über den neu eingerichteten NFDI4Culture-Kanal<https://av.tib.eu/publisher/NFDI4Culture> erreichbar.
Die Videos werden unter der Creative Commons Lizenz CC BY-4.0<https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de> auf Deutsch mit englischen Untertiteln bereitgestellt. Sie sind frei zum Download verfügbar und können gern in unserer GLAM-Community und darüber hinaus geteilt oder auf eigenen Websites eingebettet werden.
Film ab!
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NFDI4Culture Coordination Office
Franziska Fritzsche
Universität Heidelberg | Universität zu Köln
NFDI4Culture - Konsortium für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern
E-Mail: coordination-office(a)nfdi4culture.de<mailto:coordination-office@nfdi4culture.de>
Web: https://nfdi4culture.de/
Twitter: https://twitter.com/nfdi4culture
Liebe Listenmitglieder,
Wer das Metadatenschema LIDO (Lightweight Information Describing Objects) näher kennenlernen möchte, hat nun wieder Gelegenheit dazu!
Der Aufgabenbereich „Standards, Datenqualität und Kuratierung“ des Konsortiums NFDI4Culture (Task Area 2<https://nfdi4culture.de/de/aufgaben/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-2.html>) lädt Sie herzlich zu einer kostenlosen LIDO-Schulung (online) am 02. Mai von 9–11 Uhr ein.
Wir werden uns in dieser Sitzung mit dem Einsatz von LIDO in Forschung und Lehre beschäftigen.
* Wann ist der Einsatz von LIDO in Forschungsprojekten sinnvoll?
* Was lässt sich gut in LIDO abbilden, wo stößt man an Grenzen?
* Wie kann man LIDO-basierte Datenmodelle als Forschungsdaten veröffentlichen und somit nachnutzbar machen?
Kolleg:innen aus dem Projekt "Zerstörtes Kulturgut" der Universität Trier<https://www.chest.uni-trier.de/projekte/zerstoertes-kulturgut/> werden in der Sitzung ihre Erfahrungen mit dem Einsatz von LIDO vorstellen.
Die Beschädigung oder gar komplette Zerstörung von Kulturstätten während Kriegen wird in ihrer Tragweite oft unterschätzt. Es werden nicht nur historische Artefakte oder Kulturgüter zerstört, sondern damit einhergehend auch die kulturelle Identität des Landes und seiner Bevölkerung. Vier Studierende des Masterstudiengangs Digital Humanities der Universität Trier haben sich mit diesem kulturellen Verlust beschäftigt und eine interaktive Webseite erstellt, auf der Informationen zu einzelnen Stätten sowie den zugehörigen Kriegen kontextualisiert zusammengetragen wurden.
Damit die im Projekt "Zerstörtes Kulturgut" gesammelten Daten auch zu Forschungszwecken weitergenutzt werden können, sind sie in LIDO-XML-Dokumenten zu jeder Kulturstätte festgehalten und stehen auf der Webseite zur Nachnutzung per Download bereit. Auch der vollständige Webseitencode und das LIDO-XML-Template sind im GitHub-Repository des Projekts öffentlich zugänglich und können frei heruntergeladen werden.
Projektbeschreibung "Zerstörtes Kulturgut": https://www.chest.uni-trier.de/projekte/zerstoertes-kulturgut/
Online-Datenbank: https://zerstoertes-kulturgut.github.io<https://zerstoertes-kulturgut.github.io/>
GitHub: https://github.com/zerstoertes-kulturgut/zerstoertes-kulturgut.github.io
LIDO Template/XML-Schablone: https://github.com/zerstoertes-kulturgut/zerstoertes-kulturgut.github.io/bl…
Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme!
Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich bitte gern unter: lido-feedback(a)sub.uni-goettingen.de<mailto:lido-feedback@sub.uni-goettingen.de>
Anmeldung
https://events.gwdg.de/e/lido-schulung_2023-05-02
Konferenzlink
Den Konferenzlink schicken wir Ihnen nach der Anmeldung zu.
Links
LIDO-Website
https://lido-schema.org<https://lido-schema.org/>
https://cidoc.mini.icom.museum/working-groups/lido/lido-overview/
LIDO HTML Dokumentation
https://lido-schema.org/schema/latest/lido.html
LIDO Primer
https://lido-schema.org/documents/primer/latest/lido-primer.html
Arthistoricum Themenportal „LIDO für kulturelle Objekte“
https://www.arthistoricum.net/themen/portale/lido
English Version see here<https://nfdi4culture.de/events/lido-training-online-may-2-2023.html>
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NFDI4Culture Coordination Office
Franziska Fritzsche
Universität Heidelberg | Universität zu Köln
NFDI4Culture - Konsortium für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern
E-Mail: coordination-office(a)nfdi4culture.de<mailto:coordination-office@nfdi4culture.de>
Web: https://nfdi4culture.de/
Twitter: https://twitter.com/nfdi4culture
Liebe NFDI4Culture Community,
in unserer heutigen Einladungsmail zu nächsten LIDO-Schulung ist uns ein Tippfehler unterlaufen. Die nächste Schulung zum Thema "Ereignisse in LIDO" wird am 4. April von 9–11 Uhr stattfinden. Wir bitten vielmals um Entschuldigung, falls es deswegen zu Verwirrungen kam.
Die Schulung ist Teil einer Reihe, die zu verschiedenen LIDO-Themen am 7. März, 2. und 30. Mai stattfindet. Weitere Informationen findet ihr auf dem NFDI4Culture Portal<https://nfdi4culture.de/de/aktuelles/veranstaltungen/lido-training-events-o…>.
Herzliche Grüße,
das NFDI4Culture Coordination Office
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NFDI4Culture Coordination Office
Franziska Fritzsche
Universität Heidelberg | Universität zu Köln
NFDI4Culture - Konsortium für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern
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Web: https://nfdi4culture.de/
Twitter: https://twitter.com/nfdi4culture
English version see here<https://nfdi4culture.de/news-events/events/lido-training-events-online-apri…>.
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Liebe NFDI4Culture Community,
Wer das Metadatenschema LIDO (Lightweight Information Describing Objects) näher kennenlernen möchte, hat nun wieder Gelegenheit dazu! Der Aufgabenbereich „Standards, Datenqualität und Kuratierung“ des Konsortiums NFDI4Culture (Task Area 2<https://nfdi4culture.de/de/aufgaben/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-2.html>) lädt Sie herzlich zu einer kostenlosen LIDO-Schulung (online) am 7. März von 9-11 Uhr ein.
In dieser Schulung werden wir uns mit der Abbildung von Ereignissen in LIDO beschäftigen.
LIDO bietet die Möglichkeit der Darstellung von
a) Ereignissen in der Objektgeschichte wie z. B. Herstellung, Erwerb (lido:eventSet in der LIDO HTML Dokumentation s. https://lido-schema.org/schema/v1.1/lido-v1.1.html#eventSet),
b) (historischen) Ereignissen, die auf/in/durch ein:em Objekt beschrieben/dargestellt/erwähnt werden (lido:subjectEvent in der LIDO HTML Dokumentation s. https://lido-schema.org/schema/v1.1/lido-v1.1.html#subjectEvent) oder
c) Ereignisse, die mit anderen Ereignissen in Verbindung stehen (lido:relatedEventSet in der LIDO HTML Dokumentations. https://lido-schema.org/schema/v1.1/lido-v1.1.html#relatedEventSet).
Zum Verständnis ist es sicher hilfreich, wenn Sie bereits ein Grundverständnis von LIDO mitbringen und/oder bereits an einer LIDO-Schulung (z. B. am 7. März LIDO-Schulung Dokumentstruktur und Elementtypen<https://nfdi4culture.de/de/aktuelles/veranstaltungen/lido-training-online-m…>) teilgenommen haben. Sie können sich aber gern auch ohne Vorkenntnisse anmelden, wenn Sie sich damit arrangieren können, dann manches ggf. nicht im Detail zu verstehen. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme!
Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich bitte gern unter: lido-feedback(at)sub.uni-goettingen(dot)de<mailto:lido-feedback@sub.uni-goettingen.de>
Schulungen zu weiteren LIDO Themen sind für folgende Termine geplant: 3. März<https://nfdi4culture.de/de/aktuelles/veranstaltungen/lido-training-online-m…>, 2. Mai, 30. Mai, jeweils von 9-11 Uhr.
Referentin
Die Veranstaltung wird durchgeführt von Barbara Fichtl von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.
Anmeldung
https://events.gwdg.de/e/lido-schulung_2023-04-04
Konferenzlink
Den Konferenzlink schicken wir Ihnen nach der Anmeldung zu.
Materialien zur Vorbereitung
Die Lektüre folgender Materialien ist keine Voraussetzung für die Teilnahme. Wir empfehlen jedoch für die Vorbereitung, im Vorfeld einen Blick darauf zu werfen.
LIDO-Handbuch Malerei und Skulptur
Eine Beschäftigung mit dem Handbuch bietet sich für alle an, die bislang mit LIDO noch keine oder wenig Berührung hatten:
Handbuch: https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1026 [X]
Anwendungsbeispiele und Mapping-Tabelle: https://doi.org/10.11588/data/CHEPS6 [X]
LIDO-Website (CIDOC)
https://lido-schema.org<https://lido-schema.org/>
https://cidoc.mini.icom.museum/working-groups/lido/lido-overview/
LIDO HTML Dokumentation
https://lido-schema.org/schema/latest/lido.html
Arthistoricum Themenportal „LIDO für kulturelle Objekte“
https://www.arthistoricum.net/themen/portale/lido
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NFDI4Culture Coordination Office
Franziska Fritzsche
Universität Heidelberg | Universität zu Köln
NFDI4Culture - Konsortium für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern
E-Mail: coordination-office(a)nfdi4culture.de<mailto:coordination-office@nfdi4culture.de>
Web: https://nfdi4culture.de/
Twitter: https://twitter.com/nfdi4culture
Liebe NFDI4Culture-Community,
hier nochmal eine freundliche Erinnerung an die Anmeldefrist für das 3. Culture Community Plenary. Bis morgen, den 17.02.2023 könnt ihr eure Teilnahme (hybrid oder vor Ort) anmelden. Nutzt dafür unser Registrierungsformular<https://nfdi4culture.de/go/ccp3-registration>.
Um euch zu entscheiden, fehlen noch wichtige Informationen? Kein Problem...
Was ist das CCP?
Das Plenary ist die größte jährliche Veranstaltung von NFDI4Culture<https://nfdi4culture.de/de>, zu dem alle Beteiligten des Konsortiums zusammenkommen, sich untereinander austauschen, den Stand des Konsortiums diskutieren und gemeinsam die Zukunft besprechen.
Wann und wo findet es statt?
Wir treffen uns vom 29.–31.03.2023 an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz<https://www.adwmainz.de/startseite.html>
Was gibt es zu sehen?
Unser ausführliches Programm findet ihr hier<https://nfdi4culture.de/go/ccp3>. Aber wir können verraten, dass wir uns ein abwechslungsreiches Programm bieten werden mit Workshops, Impulsvorträgen, Beratungen und weiteren Austauschformaten, Berichte, Grußworte und die sügar Würdigungen. Nicht zu vergessen, dass wir mit euch das Tanzbein schwingen wollen.
Ihr wollt gern aktiv zum Plenary beitragen?
Wir bitten darum. Im Zuge der Anmeldung über unser Registrierungsformular<https://nfdi4culture.de/go/ccp3-registration> könnte ihr euch sowohl für einen Impulsvortrag im Pecha-Kucha-Format anmelden als auch einen Stand und/oder Poster auf unserem Markt der Möglichkeiten bekommen.
Wie sieht es mit Kost, Logi und anderen Kosten aus?
Wichtig ist, das Plenary ist kostenfrei und ihr müsst keine Teilnahmegebühr zahlen. Wir sorgen natürlich auch die Verpflegung vor Ort. Teilt uns über das Anmeldeformular eure Speisewünsche mit. Für die Unterkunft kommt jeder selbst auf. Wir haben jedoch für euch Hotelkontingente reserviert. Die Modalitäten dazu findet ihr ebenfalls im Formular.
Noch immer unentschlossen?
Ihr seid euch noch nicht ganz sicher, wollt uns aber wirklich gern live und in Farbe erleben? Dann lasst euch sagen, dass es tolle neue Giveaways von NFDI4Culture gibt, die euch vor Ort erwarten.
Letzte Fragen?
Bei Unklarheiten oder Problemen wendet euch gern an uns unter: coordination-office(a)nfdi4culture.de<mailto:coordination-office@nfdi4culture.de>
Wir hoffen auf zahlreiche Anmeldungen und freuen uns, mit euch das allererste Plenary in Präsenz zu veranstalten.
Herzliche Grüße,
im Namen des Organisationskomitee
[cid:10ed2028-cbea-4128-b856-f82e03f57ab1]
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NFDI4Culture Coordination Office
Franziska Fritzsche
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E-Mail: coordination-office(a)nfdi4culture.de<mailto:coordination-office@nfdi4culture.de>
Web: https://nfdi4culture.de/
Twitter: https://twitter.com/nfdi4culture
English version see here<https://nfdi4culture.de/news-events/events/lido-training-online-march-7-202…>.
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Liebe NFDI4Culture Community,
Wer das Metadatenschema LIDO (Lightweight Information Describing Objects) näher kennenlernen möchte, hat nun wieder Gelegenheit dazu!
Der Aufgabenbereich „Standards, Datenqualität und Kuratierung“ des Konsortiums NFDI4Culture (Task Area 2<https://nfdi4culture.de/de/aufgaben/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-2.html>) lädt Sie herzlich zu einer kostenlosen LIDO-Schulung (online) am 7. März von 9-11 Uhr ein. In dieser Schulung werden wir uns die Struktur eines LIDO-Dokuments und die verschiedenen LIDO-Elementtypen näher ansehen.
Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt.
Wir freuen uns über eine zahlreiche Teilnahme!
Wenn Sie Fragen haben, melden Sie sich bitte gern unter: lido-feedback(a)sub.uni-goettingen.de<mailto:lido-feedback@sub.uni-goettingen.de>
Schulungen zu weiteren LIDO Themen sind für folgende Termine geplant: 4. April, 2. Mai, 30. Mai, jeweils von 9-11 Uhr.
Referentin
Die Veranstaltung wird durchgeführt von Barbara Fichtl von der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen.
Anmeldung
https://events.gwdg.de/e/lido-schulung_2023-03-07
Konferenzlink
Den Konferenzlink schicken wir Ihnen nach der Anmeldung zu.
Materialien zur Vorbereitung
Die Lektüre folgender Materialien ist keine Voraussetzung für die Teilnahme. Wir empfehlen jedoch für die Vorbereitung, im Vorfeld einen Blick darauf zu werfen.
LIDO-Handbuch Malerei und Skulptur
Eine Beschäftigung mit dem Handbuch bietet sich für alle an, die bislang mit LIDO noch keine oder wenig Berührung hatten:
Handbuch: https://doi.org/10.11588/arthistoricum.1026
Anwendungsbeispiele und Mapping-Tabelle: https://doi.org/10.11588/data/CHEPS6
LIDO-Website (CIDOC)
https://lido-schema.org<https://lido-schema.org/>
https://cidoc.mini.icom.museum/working-groups/lido/lido-overview/
LIDO HTML Dokumentation
https://lido-schema.org/schema/latest/lido.html
Arthistoricum Themenportal „LIDO für kulturelle Objekte“
https://www.arthistoricum.net/themen/portale/lido
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NFDI4Culture Coordination Office
Franziska Fritzsche
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NFDI4Culture - Konsortium für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern
E-Mail: coordination-office(a)nfdi4culture.de<mailto:coordination-office@nfdi4culture.de>
Web: https://nfdi4culture.de/
Twitter: https://twitter.com/nfdi4culture
4Culture-Newsletter: Januar 2023
Mit unserer ersten Newsletterausgabe im Jahr 2023 wünschen wir Euch ein erfolgreiches, neues Jahr mit Glück, Gesundheit und viel Schaffenskraft. Neben einem Rückblick auf die vergangenen Events des letzten Jahres haben wir einen Ausblick auf die ersten spannenden Veranstaltungen für Euch zusammengestellt.
Damit Ihr nichts verpasst, findet ihr weitere Informationen zur Welt von NFDI4Culture auf unserem Portal unter: https://nfdi4culture.de/de/index.html
Oder folgt uns auf Twitter: https://twitter.com/nfdi4culture
Inhaltsübersicht
* Ausblick auf kommende Veranstaltungen
* Berichte unserer vergangenen Aktivitäten
Ausblick auf kommende Veranstaltungen
10. Februar 2023: Workshop "Images in Social Media Research: Digital Tools and Methodological Challenges"
Von Memes auf Twitter und Reddit zu Instagram-Posts und TikTok-Videos: Bilder nehmen in der Social-Media-Kommunikation eine immer wichtigere Rolle ein. Während die Social-Media-Forschung auf etablierte Instrumente der Textanalyse zurückgreifen kann, stellt die Erforschung visueller Inhalte nach wie vor besondere methodische Herausforderungen dar. Am 10. Februar 2023 findet von 09:00–16:30 Uhr ein eintägiger Online-Workshop statt, der Bildforscher aus verschiedenen Disziplinen zusammenbringen soll. Auf einer sehr praktischen Ebene wollen wir digitale Werkzeuge erkunden, die pragmatische Lösungen für die Recherche von Bildern im Web bieten könnten. Digitale Medienforscher, Rechtswissenschaftler und Kunsthistoriker werden Einblicke in ihre Methodenkonzepte geben und kritische Perspektiven für den Umgang mit visuellen Inhalten im Internet eröffnen. Der Workshop wird von dem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Forschungsprojekt Bildproteste in den sozialen Medien<https://tu-dresden.de/gsw/phil/ikm/kuge/forschung/aktuelle-projekte/bildpro…> an der TU Dresden in Zusammenarbeit mit NFDI4Culture ausgerichtet.
Programm und Anmeldung: https://nfdi4culture.de/go/ImagesInSocialMediaResearch
29.–31.03.2023: Drittes NFDI4Culture Community Plenary
Das Plenary ist die größte jährliche Veranstaltung von NFDI4Culture, die 2023 erstmals in Präsenz (mit Hybrid-Teilnahmemöglichkeiten) in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz stattfinden wird. Im Zentrum von NFDI4Culture stehen unsere Communities und Partner. Die Veranstaltung soll daher mit ihren unterschiedlichen Interaktionsformaten in ganz besonderem Maße den gegenseitigen Austausch ermöglichen und fördern. Das vorläufige Programm, die Anmeldung und mögliche Partizipationsformate finden Sie auf unserem NFDI4Culture Portal: https://nfdi4culture.de/go/ccp3
31. Mai bis 2. Juni 2023: Edirom Summer School 2023
Der Termin für die 14. Edirom Summer School<https://ess.uni-paderborn.de/> steht: Da vom 04.–08. September 2023 die große TEI/MEI Joint Conference in Paderborn stattfindet, haben wir uns entschlossen die 14. Edirom-Summer-School etwas früher abzuhalten. Sie wird bereits in der Woche nach Pfingsten vom 31.05.–02.06.2023 stattfinden und richtet sich gezielt an Einsteiger:innen (als ein vorbereitendes Zusatzangebot zur großen Joint-Conference im September). Details zu Ablauf und Kursangebot folgen zeitnah.
Für weitere Informationen: https://nfdi4culture.de/de/aktuelles/veranstaltungen/default-a0ce4c399e.html
Berichte unserer vergangenen Aktivitäten
15. September 2022: ZweitesForum „(Weiter-)Entwicklung der Research Tools & Data Services in NFDI4Culture“
Am 15. September 2022 fand das 2. Community Forum „(Weiter-)Entwicklung der Research Tools & Data Services“ statt. Im Zeitraum vom 29. Juli bis 29. August konnten aus der Community heraus Förderungsvorschläge für die (Weiter-)Entwicklung von Projekten und Maßnahmen eingereicht werden. Auch Projekte, die im Zuge des ersten Forums <https://nfdi4culture.de/de/aktuelles/nachrichten/forum-weiter-entwicklung-d…> eine Förderung erhalten haben, konnten sich erneut bewerben.
Während der Online-Veranstaltung wurden die bis dahin vorgeschlagenen Maßnahmen diskutiert und weitere Bedarfe formuliert. Das dreistündige Forum bot die Möglichkeit, Maßnahmen vorzustellen, in vier Breakout-Räumen zu diskutieren und Kommentare, Wünsche und Kritik auf einem vorbereiteten Miro-Board festzuhalten.
Im Anschluss an das Forum wurden in den darauffolgenden zwei Monaten die 16 vorgestellten Projekte basierend auf den Forumsergebnissen analysiert und zusätzliche Expertisen eingeholt. Letztendlich wurden zehn Maßnahmen dem Culture Steering Board zur Förderung vorgeschlagen.
Wir können mit großer Freude verkünden, dass dieser Vorschlag einstimmig angenommen wurde, und die folgenden Maßnahmen gefördert werden:
* Weiterentwicklung Graphical User Interface des CVMA Digitale Ressourcen Managers
* Weiterentwicklung von CollAna
* Linking Data einfacher gemacht
* Musikwissenschaftliches Mark-Up mit dem mei-friend Editor
* 4D-Community-Browser 2.0
* WissKI-Cloud
* Extending the iArt project
* MusicXML-Integration in meico
* OpenRefine
* Kompakkt
Für die Weiterentwicklung der bewilligten Projekte werden 2023 insgesamt 120.000 € vergeben werden. Über vier Jahre hinweg werden insgesamt ca. 400.000 Euro über das jährliche Forum „(Weiter-)Entwicklung von Research Tools & Data Services“ an die Communities von NFDI4Culture verteilt werden.
Für weitere Informationen: https://nfdi4culture.de/de/aktuelles/nachrichten/zweites-forum-weiter-entwi…
3D-HACKATHON | BERLIN 2022 - CREATING NEW DIMENSIONS
Im Rahmen ihres Community-Engagements veranstaltete NFDI4Culture im Herbst 2022 den ersten bundesweiten 3D-Hackathon zu offenen Forschungsdaten, gemeinsam mit NFDI4Biodiversity<https://www.nfdi4biodiversity.org/>, NFDI4Objects<https://www.nfdi4objects.net/> und der AG3D<https://ag3d.org/>. Es handelte sich damit um den ersten Cross-NFDI-Hackathon, von unserem neunköpfigen Orga-Team über Fächergrenzen hinweg gemeinsam geplant und vorbereitet.
Institutionen aus den Communities aller beteiligten NFDI-Konsortien und NFDI<https://www.nfdi.de/>-Initiativen wurden aufgerufen, ihr vielfältiges Datengut unter einer offenen Lizenz zur Verfügung bereitzustellen. Unserem Aufruf folgten 27 Kultureinrichtungen, Museen, Archive und Universitätssammlungen aus ganz Deutschland und reichten 34 bunte, multimodale und multidisziplinäre Datensets ein. Wer wollte, konnte im Vorfeld unsere angebotenen Prepare-your-data-Workshops eine Datengeber:innen-Einführung zum Format Hackathon und den Anforderungen an die Daten nutzen. Das Forschungsdatenrepositorium Radar4Culture<https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de> unterstützte uns beim Bereitstellen der Datensets für den 3D-Hackathon.
Am 24. und 25. September 2022 war es endlich soweit und der 3D-Hackathon feierte sein Kick-off <https://twitter.com/i/events/1574337052979695616> in den großen Sälen der Staatsbibliothek Berlin im Haus Potsdamer Straße. Zu den teilnehmenden Hacker:innen gehörten national und international Kulturschaffende, 3D-Designer:innen, Coder:innen, und Hackathon-Enthusiasten. Ein Wochenende lang präsentierten die Datengebenden ihre Datensets, es fanden Workshops statt und unter den teilnehmenden Hackar:innen bildeten sich erste Ideen. Aus diesen kristallisierten sich bis zum Ende des Kick-off-Wochenendes und sogar noch in den Wochen danach ein Dutzend enthusiastischer Teams und Projekte heraus, um mit neuen Ansätzen aus den bereitgestellten Bilddateien, 3D-Daten und Metadaten neue Lösungen zu entwickeln. Es folgten vier Wochen intensive Entwicklungsarbeit in einer kreativen Kollaboration von Datengeber:innen und Coder:innen.
Zum Finale<https://twitter.com/i/events/1585281724568817664> im Museum für Naturkunde in Berlin am 24. Oktober 2022 präsentierten schließlich zehn Teams ihre Entwicklungen, darunter beispielsweise eine virtuelle Untertage-Bergbauerfahrung, einen 3D-Postkarteneditor, eine App, um Stereographien in 3D abzubilden oder auch ein Escape-Game für Käfer. Unsere vierköpfige Jury prämierte die gelungensten Anwendungen und alle feierten bis in den Abend den Abschluss unseres ersten Cross-NFDI-Hackathons.
Das Spannende: Das Erproben kreativer Ansätze und neuartiger Lösungen und der multidisziplinäre Mix der Datensätze generierte in den Händen der Teilnehmenden für die datengebenden Forschungs-, Wissenschafts- und Kulturinstitutionen neue, oft unerwartete Blickwinkel und potenziell alternative Wege der Wissensvermittlung. Wir sind sicher, dass das nicht der letzte Cross-NFDI-Hackathon geewesen sein wird.
Alle Infos zum 3D-Hackathon, die Datensets, unsere Jury und die Anwendungen und die Gewinner können auf https://creating-new-dimensions.org/ nachgelesen werden.
03./04. November 2022: Forumsveranstaltung "GLAM digital – Datenkompetenzen für Kulturerbe-Einrichtungen"
Das diesjährige Forum der Cultural Research Data Academy (CRDA) widmete sich dem Thema "GLAM digital – Datenkompetenzen für Kulturerbe-Einrichtungen". Damit war es das erste Forum des NFDI4Culture-Konsortiums, welches explizit die umfangreiche wie diverse Gruppe der sogenannten GLAM-Institutionen (Galleries, Libraries, Archives, Museums) adressierte.
An insgesamt zwei Tagen im hessischen Marburg fokussierte die Hybridveranstaltung zahlreiche Themenkomplexe rund um die Schlüsselworte "digital" und "Datenkompetenz". Vertreter:innen verschiedenster Einrichtungen waren anwesend, von Hochschulvertreter:innen, über Archivar:innen und Museumsmitarbeiter:innen. Diese breit gefächerte Expertise der Redner:innen und des in Präsenz wie digital anwesenden Publikums, sorgte für interessante Fragen und angeregte Diskussionen.
Zum ausführlichen Bericht: https://nfdi4culture.de/de/aktuelles/nachrichten/glam-digital-data-skills-f…
10.–11. November 2022: Workshop "Digitale Quellen- und Werkverzeichnisse in der Musikwissenschaft" an der SLUB Dresden
«Die (...) Neuausgabe des Beethoven-Werkverzeichnisses wird vermutlich die letzte sein, die im Druck erscheint. Die Zukunft einer solchen Sammlung und Aufbereitung von Informationen liegt im digitalen Medium.»
Mit diesen Worten schließt die Einleitung zu den zwei dicken Bänden, die im Jahr 2014 zum neuen Markstein der Beethoven-Forschung wurden. Seither wurden mit mehreren Projekten Grundlagen für digitale Quellen- und Werkverzeichnisse gelegt; mit dem XML-Schema MEI (Music Encoding Initiative)<https://music-encoding.org/> hat sich eine bereits vielfach erprobte Basis für die Arbeit entwickelt. Weitere Werkverzeichnis-Projekte, zum Teil basierend auf TYPO3-Extensions, zum anderen Teil als eigenständige Präsentationssysteme für MEI-Daten, befinden sich ebenfalls in der Aufbau- oder in der Planungsphase.
Im Juni diesen Jahres startete mit dem «Digitalen Liszt Quellen- und Werkverzeichnis<https://www.slub-dresden.de/en/ueber-uns/projekte/erschliessung-und-digital…>» (LisztQWV, getragen von der Universität Heidelberg, der SLUB Dresden und dem Goethe- und Schiller-Archiv Weimar) ein DFG-Langfristvorhaben mit dem Ziel, unterschiedliche Zugänge zum musikalischen Oeuvre Franz Liszts und den dazugehörenden Quellen im digitalen Raum zu ermöglichen. Das Projekt-Team lud im November 2022 zu einem Workshop nach Dresden ein, um die konzeptionelle und technische Basis des Verzeichnisses im Kontext ähnlicher Projekte zu diskutieren.
Input-Referate, eine Poster-Session, spezialisierte Gruppendiskussionen sowie ein abschließendes World Café ermöglichten einen vielseitigen Austausch. Auf Postern stellten die teilnehmenden Projekte zu Anton Bruckner, Christoph Willibald Gluck, Johannes Brahms, Joseph Haydn, Georg Philipp Telemann und Franz Liszt sowie zu vorderorientalischen Musikhandschriften (Corpus Musicae Ottomanicae) ihre jeweiligen Herangehensweisen vor – eine für alle praktikable Einheitslösung existiert nicht, wie sich schnell herausstellte.
Basierend auf den Ergebnissen des Workshops beginnt nun die detaillierte Planung der technischen Realisierung des Online-Portals, mit dem das LisztQWV präsentiert werden soll. Darüber hinaus wurde einhellig konstatiert, dass der fruchtbare Austausch zwischen den verschiedenen Projekten eine Fortsetzung finden soll!
17. November 2022: NFDI4Culture-Forum Datenpublikation und -archivierung #5: Persistent Identifiers
Die fünfte Veranstaltung des Aufgabenbereichs Datenpublikation und Langzeitverfügbarkeit (Task Area 4<https://nfdi4culture.de/de/aufgaben/aufgabenbereiche/aufgabenbereich-4.html>) des Konsortiums für Forschungsdaten zu materiellen und immateriellen Kulturgütern fand am 17. November 2022 von 9:00 –14:30 Uhr als offenes, virtuelles Forum statt und drehte sich um das Thema "Persistent Identifiers" (PIDs). Der Fokus lag insbesondere darauf, welche Persistent Identifiers für Repositorien, Datendienste und Bildarchive der Culture Community geeignet sind und wie eine gute Praxis für die Transparenz nach außen entstehen kann.
Unter einem persistenten Identifikator wird ein permanenter und eindeutiger Verweis auf eine digitale Ressource verstanden, um sie somit auffindbar und zitierfähig zu machen. Da es verschiedene Angebote zur Referenzierung digitaler Objekte und Ressourcen gibt, stellten zunächst externe Anbieter und Initiativen, die sich auf die permanente Identifikation im Umfeld von digitalen Forschungsdaten und -ergebnissen spezialisiert haben, in Impulsvorträgen ihre Lösungen vor. Vertreter:innen aus Forschung, GLAM und Infrastruktureinrichtungen nutzten die Möglichkeit, konkrete Fragen zu stellen und sich zu Verwendung sowie Bereitstellung von PIDs in den Kultur- und Geisteswissenschaften auszutauschen.
Anschließend fand eine offene Diskussion des Plenums statt, in der einerseits Fragen zu den vorangegangenen Impulsvorträgen gestellt, aber anderseits auch Probleme und Herausforderungen bei der Verwendung von persistenten Identifikatoren thematisiert werden konnten. Angesprochene Themen waren u.a.:
* Verwendung von mehreren PIDs bei einzelnen Objekten
* permanente Referenzierung von Bauwerken und ihren Bestandteilen
* Transparenz über verwendete PIDs nach außen
* Erfahrungen zu Identifikatoren in Bezug auf Namensreferenzierung
* Umgang mit Veränderungen in Metadaten aufgrund neuer Forschungsergebnisse
* Verwendung von PIDs bei unterschiedlichen Datentypen
In der Forumsveranstaltung wurde deutlich, dass es je nach Bedarf bereits gut funktionierende digitale Lösungen zur dauerhaften Identifizierung, Sicherung und Auffindung von Forschungsdaten, -objekten und -ergebnissen gibt. Allerdings besteht weiterer Handlungsbedarf, um die Standardisierung sowie Verbreitung von PIDs für Forschungsdaten voranzutreiben und wissenschaftliche Forschung nach den FAIR-Kriterien möglich zu machen. Das große Interesse am Austausch zu diesem speziellen Thema war beeindruckend und wir möchten uns herzlich für die rege Teilnahme bedanken.
Zum ausführlichen Bericht: https://nfdi4culture.de/de/aktuelles/nachrichten/forum-datenpublikation-und…
Dezember: Update RADAR4Culture
Im letzten Software-Release im Dezember 2022 wurde die FAIRness von RADAR4Culture weiter optimiert.
Zum einen wurde das RADAR-Metadatenschema aktualisiert und damit die Möglichkeiten der Metadatenannotation weiterentwickelt. Neben Normdaten für Personen (ORCID<https://ORCID.org/>) und Förderorganisationen (Crossref Funder Registry<https://www.crossref.org/services/funder-registry/>) unterstützt das neue Metadatenschema v.9.1 nun auch Normdaten für Organisationen (ROR<https://ror.org/>) sowie die Gemeinsame Normdatei (GND<https://gnd.network>). Außerdem wurden kontrollierte Vokabulare weiter ausgebaut (z. B. Ergänzung zusätzlicher Lizenztypen sowie Relatierungen für verwandte Ressourcen) und ausstehende Anpassungen an das aktuelle DataCite-Metadatenschema vorgenommen.
Zum anderen wurde die RADAR-Landingpages entsprechend dem Signposting-Ansatz mit typisierten Links angereichert. Hierdurch wurde ein wichtiger Teil des Fair Digital Object (FDO) Frameworks implementiert, welches darauf abzielt, einheitlich und niedrigschwellig die Maschinenlesbarkeit und -verarbeitbarkeit wissenschaftlicher Objekte auf Datenrepositorien, Verlagsplattformen etc. zu verbessern.
Mehr Informationen zum neuen Software-Release (v1.15) finden Sie hier: https://radar.products.fiz-karlsruhe.de/de/nachricht/radar-software-release…
RADAR4Culture ist zwischenzeitlich übrigens auch bei re3data, dem globalen Register für Forschungsdaten-Repositorys gelistet: http://doi.org/10.17616/R31NJNAZ
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NFDI4Culture Coordination Office
Franziska Fritzsche
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Liebe 4Culture-Community, liebe Freunde und Partner,
Weihnachten steht vor der Tür und wir wünschen allen wunderschöne Festtage und für das neue Jahr, das nun bald anbricht, alles Glück auf Erden sowie Liebe, Wärme und Frieden.
Mit herzlichen Grüßen,
das Culture Coordination Office im Namen von NFDI4Culture
[cid:08be81c4-9bf7-47b0-bca4-6cf1f896aa36]
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