Liebe Kolleginnen und Kollegen,

bei seiner letzten Sitzung hat sich der LA zum morgen abend (Dienste) beginnenen NFDI Workshopprozess für ein Organisationsmodell nach 2028 ausgetauscht. Folgender Auszug aus dem Protokoll kann bei der Positionierung im Sinne von KonsortSWD dienen.

 

Wir freuen uns auch über Rückmeldungen zu Euren Eindrücken aus den Workshops.

 

Best,

Bernhard

 

- Herr Miller informiert, dass Direktorat, Konsortien und Sektionen derzeit gemeinsam einen Kraftakt unternehmen, um ein gemeinsames, konkretes Modell für eine NFDI ab 2029 für die GWK zu entwickeln. Er stellt den geplanten Prozess kurz vor. Die Runde geht anschließend in einen Austausch über. Ziel ist es, einige Eckpunkte für die Vertreter:innen von KonsortSWD in den jeweiligen Workshops zu entwickeln.

 

- Dienste / Diensteportfolio

  - Ein Kernpunkt ist, dass die NFDI auch weiterhin so gestaltet sein müsse, dass Institute ihre Dienste als Eigenleistung einbringen könnten. Um jedoch eine satzungsgemäße Beteiligung sicherzustellen, müssten diese Dienste für einen bestimmten Fachkontext bereitgestellt werden. Die Dienste der ZBW könnten zum Beispiel aus Eigenmitteln nur für die Wirtschaftswissenschaften bereitgestellt werden. Zentral sei also, dass die Einbindung bestehender Dienste (auch) dezentral beauftragt bzw. organisiert werde. Es besteht Einigkeit, dass innerhalb des NFDI e. V. Vereinsabteilungen mit entsprechender Autonomie die beste Lösung wären.

  - Ein Modell, bei dem Personal für den Betrieb von Diensten an den NFDI e. V. abgetreten werden müsste, wird KonsortSWD nicht mittragen. Arbeitsrechtliche Probleme, aber auch die – auf absehbare Zeit – fehlende Bekanntheit des NFDI e. V., sprechen dagegen. Gerade bei fachnahen Diensten könne eine Weiterentwicklung ohne Einbindung in einen fachlichen Kontext ebenfalls nicht geleistet werden, die Rückbindung sei zentral.

  - Eine Förderung von Innovationen sei zu befürworten. Zur Frage, ob diese bei der DFG (WR) oder im Verein anzusiedeln sei, gibt es keine klare Position. Einigkeit besteht darin, dass fachspezifische Innovationen weiterhin durch die verschiedenen Player erfolgen müssen.

 

- Governance

  - Sehr einhellig vertreten die Anwesenden die Meinung, dass wesentliche Entscheidungen über Dienste für Fachcommunities von den Fachcommunities getroffen werden müssten. Das WR-Modell sei hier dysfunktional. NFDI könne losgekoppelt (nur als Zentrale) keine relevanten fachspezifischen Dienste betreiben oder Innovationen ermöglichen. KT: Communities müssen darüber entscheiden.

  - Zielbild müsse eine OneNFDI sein. Das impliziere einen gewissen Grad an zentralen Strukturen (z. B. für Cybersicherheit), Standards (technische Beschreibungen von Diensten) und Diensten (mind. IAM). Wichtig sei auch ein zentraler Servicekatalog (o. ä.). Bei der Erstellung zentraler Vorgaben müssten aber die Fachcommunities mitwirken. Daraus ergebe sich auch eine zentrale Bereitstellung finanzieller Ressourcen. Es müsse ein Gremium geben, das entscheiden kann, welche Dienste disziplinübergreifend bereitgestellt werden sollten. Nicht vereint wird diese Sichtweise mit einer zweiten Position, dass Fachlichkeit immer im Vordergrund stehen müsse.

  - Offen bleibt, wie sinnvoll der Vorschlag des WR sei, dass sich die NFDI als Ganzes in der Politikberatung engagiert. Deutlich sinnvoller sei dies, falls Bedarf besteht, bei den Fachbereichen anzusiedeln.

 

- Finanzflüsse

  - Ein Teil der Mittel müsse für den operativen Betrieb von Diensten bereitstehen. Grundlage müsse ein Verhandlungsprozess im Verein sein.

  - Für die Ressourcen für Dienste brauche es eine strategische Orientierung und Kriterien. Für Innovationen müsse es Prozesse zum Übergang in den operativen Dienst geben. Kosten für den operativen Betrieb sollten dynamisiert sein.

 

 

Dr. Bernhard Miller

 

Executive Director
KonsortSWD – nfdi4society

Co-Spokesperson
Base4NFDI

 

 

B6, 4-5 | 68159 Mannheim

 

+49 (0) 621 1246 257  

 

Bernhard.Miller@gesis.org

 

 

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